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    SPD Bischofsheim vor Ort



    Am Info-Stand der Bischofsheimer SPD bildeten sich am letzten Marktsonntag immer wieder Menschengruppen. Zwanglos kamen die Vorstandsmitglieder und Mandatsträger des Ortsvereins mit den zahlreichen Passanten ins Gespräch. Natürlich wurde viel „politisiert“, aber in entspannter Atmosphäre konnten wir mit den Leuten auch über Gott und die Welt plaudern. Der Renner waren zudem die SPD-Pizza-Waffeln von Stadträtin Silke Räder. Als kleine Gegenleistung für die gratis ausgegebene Leckerei erbrachte unsere Spendenaktion zugunsten der Renovierung des Kardinal-Döpfner-Hauses immerhin 70,- Euro. Herzlicher Dank allen Spendern.



    Der SPD-Ortsverein setzt damit seine Politik der Öffnung und Transparenz fort. Den Leuten hat die Aktion jedenfalls gefallen und uns, Martin Eisenmann, Ewald Simon, Albrecht Finger und Silke Räder, natürlich auch.

    Genossen genießen die Rhön

    SPD-Bundestagsabgeordnete besuchten Brennpunkte und machten einen Abstecher zum Kreuzberg.

    Bericht aus der Mainpost vom 23.04.2012 (Marion Eckert)

    Zwei Tage verbrachten die Mitglieder der Landesgruppe Bayern in der SPD Bundestagsfraktion im Wahlkreis von Susanne Kastner. Der Besuch von Wahlkreisen gehört für die SPD-Landesgruppe seit vielen Jahren zum Jahresprogramm. Zum einen um den Wahlkreis und die Probleme vor Ort kennenzulernen und zum anderen um Kontakt zum Wähler zur Basis vor Ort zu pflegen. Wenn Susanne Kastner in ihren Wahlkreis einlädt, dann ist auch ein Besuch am Kloster Kreuzberg ein Muss. Dort gibt es keine Politik oder Konfliktgespräche, sondern es steht die Gemütlichkeit, das Klosterbier und eine Brotzeit im Mittelpunkt. Mit dabei waren diesmal die SPD-Bundestagsabgeordneten Martin Burkert, Gabriele Fograscher, Bärbel Kofler und Marianne Schieder. Von der Rhön, der Schönheit der Landschaft, dem Reiz des beginnenden Frühlings und dem Kloster waren sie restlos begeistert. Vor allem mit Pater Martin, der es bereit erklärte, die Gäste aus Berlin zu begrüßen, verstanden sie sich auf Anhieb. Schnell entwickelte sich ein amüsanter Austausch mit mancher Anekdote. Immerhin lebte Pater Martin selbst zehn Jahre in Berlin. Themen waren also schnell gefunden. Dass die SPD in Bayern und die Franziskaner sich sehr nahe stehen, ist für Pater Martin selbstverständlich: „Uns verbindet die Liebe zum Sozialen.“

    Als Susanne Kastner zum Kreuzberg einlud, war Martin Burkert begeistert. „Das herrliche Klosterbier, die Landschaft, das ist wirklich ein Erlebnis“, schwärmte er voller Begeisterung. Er vertritt den Wahlkreis Nürnberg und Schwabach im Deutschen Bundestag. Marianne Schieder, ihr Wahlkreis umfasst die Landkreise Schwandorf und Cham, Gabriele Fograscher, ihr Wahlkreis ist in Donau-Ries und sie betreut Neu-Ulm und Augsburg-Land, sowie Bärbel Kofler aus dem Berchtesgadener Land waren von der Rhön angetan. Vor allem die kleinteilige Landschaft beeindruckte. In ihren Regionen seien Heckenlandschaften durch Flurbereinigung weitgehend aus dem Landschaftsbild verschwunden.

    Das Biosphärenreservat Rhön habe Vorbildfunktion, sei quasi Muster für das Biosphärenreservat in Berchtesgaden, berichtete Bärbel Kofler. Rhönschafe, Rhöner Apfelsorten und Rhön-Forellen seien in Berchtesgaden wohlbekannt. Die Einkehr auf dem Kreuzberg war für die Mitglieder der Landesgruppe nur die Mittagspause. Sie haben in den Landkreisen Rhön-Grabfeld, Bad Kissingen und Haßberge ein strammes Programm absolviert. Besichtigt wurde das Bundesausbildungszentrum der Bestatter in Münnerstadt. Hier ging es unter anderem um die Frage der Anerkennung des Berufsbildes Bestatter um qualitative Arbeit zu gewährleisten. Nach dem Abstecher zum Kreuzberg ging es in die Haßberge, zum Haßfurter Bahnhof. Um derzeit barrierefrei nach Haßfurt reisen zu können, müssen mobilitätseingeschränkte Reisende zunächst durch Haßfurt durchfahren, am Bahnhof Schweinfurt umsteigen und von dort zurück nach Haßfurt fahren. Bahnchef Grube hatte bereits 2009 im persönlichen Gespräch eine zeitnahe Lösung zugesagt. Seitdem habe sich trotz mehrmaliger Nachfrage nichts in dieser Richtung bewegt. Die Bahn verweise darauf, dass erst in der Tranche nach 2018 Haßfurt eventuell berücksichtigt werden könnte. Eine weitere Station war das Mehrgenerationenhaus in Haßfurt, das sich in Trägerschaft des Bayerischen Roten Kreuz befindet und täglich Angebote für Jung und Alt anbietet. Leider habe es nach dem Umbau Stufen im Eingangsbereich und sei somit nicht barrierefrei erreichbar.

    Ein Abend stand unter dem Motto „Sport und Politik im Dialog“. Geladen waren Sportvereine der Landkreise Haßberge, Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen sowie SPD-Mitglieder des Unterbezirks. Thematisiert wurde unter anderem der Streit zwischen dem Turnverein 1861 Haßfurt und dem Sportbeirat der Stadt um den Bau einer Dreifachturnhalle.



    Die SPD-Landesgruppe Bayern in der SPD Bundestagsfraktion besuchte den Wahlkreis von Susanne Kastner. Mittagspause wurde am Kreuzberg gemacht. Das Bild zeigt von links: Ewald Simon, Susanne Kastner, Martin Burkert, Klaus Fries, René van Eckert, Marianne Schieder, Sabine Stührmann, Bärbel Kofler, Pater Martin, Gabriele Fograscher, Matthias Kihn, Rita Rösch und Egon Friedel.

    Facharbeiter in der Region halten!

    Pressemitteilung SPD Kreistagsfraktion zum Haushaltsentwurf 2012

    In mehreren Sitzungen beschäftigte sich die SPD-Kreistagsfraktion zum Teil gemeinsam mit Landrat Thomas Habermann und Kämmerer Winfried Miller ausführlich mit dem Haushaltsentwurf des Landkreises für das Jahr 2012. Dabei setzten die Sozialdemokraten wieder deutliche Schwerpunkte. Im Haushaltsentwurf ist ein Anstieg der Kreisumlage von 48,9 auf 49,4 % vorgesehen. Fraktionssprecher Egon Friedel kritisierte, dass der Bezirk seine Umlagekraft in den letzten beiden Jahren in großen Schritten angehoben habe, so dass diese Ausgabe immer höher ansteige. Daher sei man froh, dass der Kreisentwurf mit einer moderaten Anhebung von 0,5 Prozentpunkten auskomme. Eine Kreisumlage über 50 Prozent würde den Gemeinden im Landkreis den engen Gestaltungsspielraum noch weiter einschränken, manche sogar in den finanziellen Ruin treiben. Die Fraktion kritisierte in diesem Zusammenhang als Verursacher das Land Bayern, das auf Kosten der unteren Ebenen seine Schulden abbaue. Wenn immer mehr Aufgaben an die Landkreise, Städte und Gemeinden weitergegeben werden, so Kreisrat Albrecht Finger, dann brauche man sich nicht wundern, dass in Bayern die Kommunen am höchsten verschuldet seien und dort kaum noch Mittel für wichtige Investitionen blieben. Das zeige sich besonders deutlich in Kreisstraßenbau und Sanierung. Immer wieder werden Projekte verschoben und nur noch wenig gebaut und saniert. Die SPD vermisse zudem immer noch die von ihr seit Jahren geforderte Prioritätenliste für die Kreisstraßen. Auf dieser stünde die Anbindung der NES 20 an die Autobahn an oberster Stelle. Ein Baubeginn war in den vergangenen Jahren nicht möglich, weil wichtige Grundstücksfragen noch offen waren. Nun sei alles geklärt, aber im Haushalt 2012 keine Mittel vorgesehen. Kreisrätin Sabine Stührmann aus Bad Neustadt betonte, dass das Rhönklinikum einer der größten Arbeitgeber in der Region sei und viele Menschen aus dem Landkreis dort einen Arbeitsplatz gefunden haben. Die Beschäftigten, die Patienten, die Besucher und auch die Krankentransporte würden von einer besseren Verkehrsanbindung durch die NES 20 profitieren. Darüber hinaus habe man der Bevölkerung von Herschfeld jahrelang Versprechungen gemacht und die Baupläne lägen ja bereits seit langem vor, so Kreisrätin Angelika Keil-Fuchs. Um die Glaubwürdigkeit in der Bevölkerung nicht zu verlieren und die Anwohner der jetzigen Zufahrtsstraßen im Wohngebiet zu entlasten, sollte diese Maßnahme schnell umgesetzt und Finanzmittel im Haushaltsplan 2012 eingestellt werden. Die SPD-Fraktion machte sich vor Ort ein Bild von der Situation und formulierte dann einen entsprechenden Antrag zur Behandlung in der Kreistagssitzung.

    Ein weiteres Thema, mit dem sich die Fraktion beschäftigte, war Schule und Bildung. Kreisrätin Ulrike Stanek aus Ostheim bekräftigte, dass es richtig sei, in die Zukunft der Kinder zu investieren. Dabei seien neben den Gymnasien auch die Realschulen und die Berufsschule wichtig und es sei erfreulich, dass auch dorthin vermehrt Gelder fließen. Die Gesellschaft könne es sich nicht leisten, dass Kinder und Jugendliche, die sich nicht für ein Studium entscheiden, auf der Strecke bleiben. An die Wirtschaft ging der Appell, wieder mehr Schüler mit mittleren Bildungsabschluss einzustellen, um zukünftig genügend Facharbeiter und Handwerker in der Region zu haben. Die Bedürfnisse von Handwerk, Handel und Mittelstand müssen im ländlichen Raum berücksichtigt werden, um weiterer Abwanderung entgegen zu wirken. Kritik am Bildungspaket der Bundesregierung äußerte Kreisrätin Marlies Landgraf aus Fladungen. Es sei mit bürokratischem Aufwand für Antragsteller und Vereine verbunden und gehe an den Wünschen der Eltern und Kinder vorbei. Die SPD plädiere dafür, diese Mittel für flächendeckende Ganztagsschulen zu verwenden, in denen auch sportliche und musische Aktivitäten für alle Kinder angeboten werden können. Kreisrat Dr. Fred Oehm aus Sulzfeld erklärte, dass Medizinische Versorgungszentren durchaus dem steigenden Ärztemangel auf dem Land entgegenwirken könnten. Allerdings müssten solche Einrichtungen nicht nur in Bad Neustadt, sondern im ganzen Landkreis entstehen, um eine flächendeckende und wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung sicher zu stellen. Daher begrüße die SPD das MVZ, wünsche sich aber mittelfristig kostendeckende Strukturen.



    Datum: 17.03.2012, Bild und Text von: SPD Rhön-Grabfeld, Die SPD-Kreistagsfraktion fordert eine Prioritätenliste für die Kreisstraßen: Im Bild (von links) Stadt- und Kreisrätin Ulrike Stanek (Ostheim), Stadt- und Kreisrätin Marlies Landgraf (Fladungen), Kreisrat Albrecht Finger(Bischofsheim), Stadt- und Kreisrätin Sabine Stührmann (Bad Neustadt), Gemeinde- und Kreisrat Fred Oehm (Sulzfeld) und Sprecher der Kreistagsfraktion Egon Friedel (Bad Neustadt).

    SPD Bischofsheim mit neuer Zuversicht

    Januar 2012

    Neben der Landes- und Bundespolitik standen bei der Jahreshauptversammlung der Bischofsheimer SPD noch einmal die Feierlichkeiten zum 100. Gründungsjubiläum im Mittelpunkt. Bei seinem Rückblick zeigte sich der 1. Vorsitzende Martin Eisenmann begeistert vom Besucheransturm beim Open-Air-Fest am Marktplatz, begleitet von einem großen Medieninteresse. Die vielen Vorbereitungssitzungen beim Genossen Ewald Simon hätten sich auf jeden Fall gelohnt. Eisenmann dankte Albrecht Finger für die Aufarbeitung der Geschichte des Ortsvereins in einer umfangreichen Broschüre. Die Chronik konnte, unterstützt durch die örtliche Geschäftswelt, kostenlos an die Bevölkerung verteilt werden. Durch die Übernahme des Catering zeigte die „Böschemer Jugend“, dass sie sich positiv in die örtliche Gemeinschaft einbringe. Abschließend dankte der Vorsitzende noch einmal allen Helfern und Mitwirkenden, die zum Gelingen der Feier beigetragen hätten. „Trotz aller Vorbereitungen musste, so Eisenmann, unsere demokratische Kultur nicht darunter leiden. In drei Mitgliederversammlungen und fünf Vorstandssitzungen wurden alle Entscheidungen parteiintern und fast immer einstimmig getroffen.“

    Trotz guter Aktivitäten bleibt jedoch auch ein kleiner Wehrmutstropfen. Der Vorsitzende berichtete von rückläufigen Mitgliederzahlen. Er rief die Versammlung auf, weiter für die Sozialdemokratie zu werben, schließlich benötige man schon bald wieder Kandidaten für die Kommunalwahlen.

    Kassiererin Petra Hüttner berichtete von einem äußerst umfangreichen Kassenjahr. Sie zeigte sich erfreut, dass das Fest mit einer schwarzen Null abgeschlossen werden konnte. Der Kassenstand insgesamt habe sich dank vieler Spenden gegenüber dem Vorjahr nur minimal verschlechtert. Man sei für kommende Wahlkämpfe finanziell gut gerüstet.

    Der Kreisvorsitzende der SPD, Matthias Kihn, hatte als Wahlvorstand bei den Neuwahlen leichtes Spiel. Die bisherigen Mitglieder kandidierten erneut für die nächste Amtsperiode. 1. Vorsitzender bleibt Martin Eisenmann, sein Stellvertreter wurde wieder Ewald Simon und Petra Hüttner hütet weiterhin die Kasse. Als Revisoren wurden Albrecht Finger und Bernhard Walter bestimmt. Delegierter zur Unterbezirkskonferenz ist Martin Eisenmann, sein Stellvertreter Albrecht Finger.

    100. Geburtstag von Helmut Becker



    Unser Ehrenvorsitzender Helmut Becker wäre am 1. November 2011 100 Jahre alt geworden. Mit einem Rückblick möchten wir Bischofsheim noch einmal an seine Verdienste erinnern.

    Wie kein anderer Bürger hat Helmut Becker seit 1954 in Bischofsheim das örtliche Leben gestaltet. Als Herbergsvater machte er die Jugendherberge in seiner 21-jährigen Tätigkeit weit über die Rhön hinaus bekannt.

    Helmut Becker war von 1966 bis 1984 18 Jahre als SPD-Stadtrat in Bischofsheim wirksam. Von 1975 bis 1982 übte er das Amt des Ortswaisenrats aus. Zusätzlich war er Schöffe beim Jugendgericht und vier Jahre als SPD-Kreisrat tätig. Den SPD-Ortsverein führte er von 1962 bis 1983. Mit der Verleihung der Bundesverdienstmedaille wurde ihm daher eine wohlverdiente Auszeichnung zuteil.

    30 Jahre lang als Vorsitzender und jetziger Ehrenvorsitzender des Turn- und Sportvereins erwarb er sich durch sein unermüdliches Schaffen den Ehrentitel „Turnvater der Rhön“. Seine höchsten Auszeichnungen in diesem Bereich sind kaum zählbar. 1994 wurde ihm die Ehrenmedaille in Gold des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus verliehen. 17 Jahre führte er den Turngau Rhön-Saale, dessen Ehrenvorsitzender er seit 1988 war.

    Im Gedächtnis der Bischofsheimer bleibt vor allem seine Arbeit mit den Kindern. Kaum ein Kind, das nicht durch seine Schule gegangen ist und bei ihm „Laufen“ gelernt hat. Vielen Kindern und Jugendlichen wurde er zum Vorbild für ihr Leben. Durch seine Motivation hat er viele Bürger zu einem ehrenamtlichen Engagement für die Allgemeinheit ermutigt.

    Wegen seiner weit über alles Maß hinaus geleisteten ehrenamtlichen Arbeit für die Allgemeinheit hat sich Helmut Becker um die Stadt Bischofsheim und seine Bürger verdient gemacht. 1998 wurde ihm deshalb auf Antrag von SPD und TSV die Ehrenbürgerwürde der Stadt Bischofsheim verliehen.

    Auch Bischofsheim hat einen Roten Platz

    Vertreter aller wichtigen Parteien der Stadt erweisen dem SPD-Ortsverband ihre Referenz zum 100. Geburtstag



    Artikel aus der Main-Post vom 12.09.2011 (Marion Eckert)

    Mit einem Bürgerfest auf dem Marktplatz wurde das 100jährige Jubiläum des SPD-Ortsvereins Bischofsheim gebührend gefeiert. Ehrungen, Grußworte, politische Richtungsweisung und ein Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Bischofsheim prägten den Festakt. Es war im wahrsten Sinne des Wortes ein roter Marktplatz mit roten Sonnenschirmen und unzähligen roten Luftballons mit SPD-Logo.

    Als Festredner konnte die Bundestagsvizepräsidentin a. D. Susanne Kastner begrüßt werden. Der SPD-Ortsvorsitzende Martin Eisenmann und sein Stellvertreter Ewald Simon übernahmen die Begrüßung der Festgäste und die Moderation. „Fast auf den Tag genau vor 100 Jahren gründeten 24 mutige Sozialdemokrat den ersten SPD-Ortsverein im Bezirk Bad Neustadt“, begann Martin Eisenmann.

    Im Bischofsheim von 1911 gab es neben dem kleinen Handwerk nur zwei Brauereien und den örtlichen Steinbruch. Ansonsten war das Gebiet sehr ländlich geprägt. Zu dieser Zeit hatte in der Rhön die Kirche das Sagen. Da versteht es sich, dass die SPD der Arbeiterklasse und der Unterschicht nicht willkommen war. Dies zeigte sich im ungleichen Wahlrecht, in den Artikeln der katholischen Presse, aber vor allem auch bei den Löhnen, der Sozialversorgung und der Bildung der einfachen Leute.

    Damals zählte die Stimme des Arbeiters bei den Wahlen gar nicht oder nur sehr wenig. Frauen hatten überhaupt keine Stimme, das volle Wahlrecht hatten nur Männer mit hohem Einkommen. Um ihre Situation zu verbessern haben sich die Arbeiter in Bischofsheim zu einer Vereinigung zusammen geschlossen, nach dem Motto: „Einigkeit macht stark.“ Eisenmann erinnerte an die Errungenschaften, die Dank der SPD durchgesetzt werden konnten, wie das Wahlrecht, die Absicherung gegen Arbeitslosigkeit, Vorsorge für das Alter und Bildung für alle – Dinge die heute als selbstverständlich angesehen werden. Auch in Bischofsheim sei hierfür hart gekämpft worden. Eisenmann erinnerte an den ersten SPD-Vorsitzenden Richard Dreisch, den ersten SPD-Bürgermeister von Bischofsheim, Ferdinand Krenzer, oder Bürgermeister Hermann Fromme von den Freien Wählern, der aus Überzeugung SPD-Mitglied wurde. Auch in den letzten Jahren habe es SPD-Bürgermeisterkandidaten gegeben, zweimal stellte sich Albrecht Finger zur Wahl, einmal Ewald Simon.

    Eisenmann schloss mit dem Dank an alle Parteigenossen, die stets für ihre Überzeugung kämpften. Gemeinsam mit Susanne Kastner nahmen Eisenmann und Simon Ehrungen für langjährige und treue Mitglieder vor.

    Glückwünsche des Landrats

    Für 30 Jahre Mitgliedschaft im SPD-Ortsverein Bischofsheim wurden Wilhelm Link und Werner Holzheimer geehrt. Albrecht Finger wurde für 20-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Landrat Thomas Habermann überbrachte seine Glückwünsche und würdigte die Bedeutung der SPD in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Bei vielen historischen Entscheidungen in Deutschland habe die SPD maßgeblich mitgewirkt und richtig gelegen. Der Einsatz und das Bemühen um Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Freiheit und Grundrechte sei Parteiübergreifend. Habermanns besonderer Dank ging an den Ortsverein Bischofsheim für die gute Zusammenarbeit, auch auf Landkreisebene, verbundenen mit besten Wünschen für eine gute Zukunft.

    Eintrag ins Goldene Buch

    Bürgermeister Udo Baumann begrüßte die SPD-Mitglieder in der „guten Stube von Bischofsheim“ überbrachte Glückwünsche zum Jubiläum und würdigte die Chronik, die der Ortsverein zum 100-jährigen Bestehen herausgab. Die Chronik sei informativ und gebe interessante Einblicke über die Geschichte des Ortsvereins hinaus.

    Als Zeichen der Wertschätzung der Arbeit des SPD-Ortsvereins lud Bürgermeister Baumann zum Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Bischofsheim ein. Nicht nur Vertreter der SPD bat Baumann, sich zum Eintrag einzufinden, sondern auch die Vertreter der weiteren politischen Gruppierungen, die für Bischofsheim und den Landkreis von Bedeutung sind. Gerade rechtzeitig zum Gruppenbild kam Sabine Dittmar, SPD-Landtagsabgeordnete, nach Bischofsheim und überbrachte in launigen Worten Glückwünsche zum 100 Jahre währenden Bestehen und den Wunsch, dass Sozialdemokratische Werte auch künftig in Bischofsheim immer von Bedeutung sein werden.





    Festschrift 100 Jahre SPD-Ortsverein Bischofsheim



    Peter Struck in der roten Rhön

    Am 29. März besuchte der ehemalige Bundesverteidigungsminister und SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag Peter Struck Bischofsheim und den Kreuzberg. Unsere Bundestagsabgeordnete Susanne Kastner hatte einen der wichtigsten SPD-Politiker der letzten zehn Jahre in ihren Wahlkreis eingeladen.

    Peter Struck erlebte mit seinem Motorrad bei bestem Wetter die Schönheiten der Natur in der Rhön und auf dem Kreuzberg. Den Kelch mit der Maß Klosterbier musste er als gewissenhafter Verkehrsteilnehmer allerdings an sich vorübergehen lassen.





    SPD Bischofsheim feiert 100-jähriges Jubiläum

    Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung standen deshalb die Vorbereitungen zur 100-Jahr-Feier des SPD-Ortsvereins Bischofsheim am 10. September 2011. An diesem Samstagabend soll der Geburtstag mit einer großen Kundgebung auf dem Marktplatz zünftig gefeiert werden.

    Vorsitzender Martin Eisenmann gab zunächst einen Rückblick über die Geschehnisse der Bischofsheimer SPD im vergangenen Jahr. Die Arbeit sei vor allem von der Bürgermeisterwahl im Mai 2010 geprägt gewesen. Durch das große Engagement vieler Helfer hätten die Sozialdemokraten mit 33,7 Prozent ein überaus achtbares Wahlergebnis erreicht. Eisenmann dankte abschließend dem SPD-Bürgermeisterkandidaten Ewald Simon noch einmal für seinen hohen persönlichen Einsatz.

    Mehrere Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen, die Besuche des SPD-Fraktionsvorsitzenden im Bayerischen Landtag Markus Rinderspacher sowie des stv. Landesvorsitzenden der BayernSPD, Dr. Thomas Beyer, erforderten zusätzlich den vollen Einsatz des Ortsvereins. Diese Mitgliedermotivation gelte es jetzt fortzusetzen für die Planungen zur 100-Jahr-Feier.

    Statt des üblichen Kommersabends soll das Jubiläum offen für alle und fröhlich bei einem Open-Air-Fest mit der Bevölkerung gefeiert werden. Florian Pronold, der Landesvorsitzende der bayerischen SPD, wird die Glückwünsche des Landesverbandes persönlich überbringen. Musikalisch einheizen wird die Dead-Horse-Big Band.

    Ewald Simon - Bürgermeister für Bischofsheim

    SPD-Bischofsheim nominiert Ewald Simon einstimmig als Bürgermeisterkandidat



    Marion Eckert, Main-Post 02.02.2010

    Am 2. Mai wird in Bischofsheim der Bürgermeister gewählt. Als erste politische Gruppierung nominierten die Sozialdemokraten Ewald Simon zum Bürgermeisterkandidaten. Von den 14 Wahlberechtigten, die zur Nominierungsversammlung erschienen waren, gaben alle Ewald Simon ihre Stimme. Der nahm die Nominierung mit Freude an.

    Seit Sommer vorigen Jahres sei der SPD-Ortsverein Bischofsheim auf der Suche nach einem geeigneten Kandidaten für das Bürgermeisteramt gewesen, erinnerte Vorsitzender Martin Eisenmann an die lange Vorlaufzeit. Ewald Simon, der sich als zuverlässige Stütze im Ortsverein bewährt habe, sei der Wunschkandidat.

    Als Bürgermeister benötige man eine Reihe von Charaktereigenschaften, so Eisenmann, und nannte Durchhaltevermögen, Kommunikationsfähigkeit, Verhandlungsgeschick, Hartnäckigkeit und eine optimale Gesundheit. Alles Eigenschaften, die Simon mitbringe. Eine sehr gute Vorbereitung habe das Wahlkampfteam im Ortsverein in Angriff genommen, ein solides Programm erarbeitet. So ist sich Simon sicher, dass die Wähler nicht nur die Person wählen, sondern auch das, was vertreten werde.

    Die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Dittmar bezeichnete Simon als kompetent, hartnäckig und verlässlichen Partner. Die Kandidatur werde sicherlich nicht einfach werden, da dürfe er sich keinen Illusionen hingeben. Doch Bürgermeisterwahlen seien Persönlichkeitswahlen und da könne so manches Wunder geschehen.

    Als liebenswerten und zuverlässigen Genossen bezeichnete der SPD-Kreisvorsitzende Matthias Kihn Ewald Simon. Er formulierte den Wunsch nach einem „Wunder von Bischofsheim". Es habe sich in der Vergangenheit mehrfach gezeigt, dass durchaus auch SPD-Kandidaten in die Rathäuser gewählt werden. „Ein Wunder ist also gar nicht so abwegig, wie man denken mag." Die volle Unterstützung des SPD-Kreisverbandes wurde Ewald Simon und dem Bischofsheimer Ortsverein zugesagt. Die offizielle Nominierung nahm Albrecht Finger vor. Er wurde auch zum Beauftragten bestimmt, seine Stellvertreterin ist Silke Räder. Nachdem Finger das einstimmige Votum für Simon bekannt 'gegeben hatte, gab er noch gleich die Parole zur Bürgermeisterwahl heraus: „Wir siegen".

    Abschließend sprach Ewald Simon über seine Beweggründe zur Kandidatur. Im Herbst vorigen Jahres habe er eine Pilgerreise in das Heilige Land und nach Jerusalem unternommen. Dort sei die Bereitschaft gewachsen, sich für die Erhaltung von Demokratie einzusetzen. „Hier fand ich einen tiefen Beweggrund und die Kraft, zu kandidieren." Als zweiten Grund nannte er die enge Verbundenheit zu Susanne Kastner, die für ihn zum Vorbild geworden sei.

    Schließlich reize ihn die Herausforderung. Ein Kandidat müsse in der Lage sein, es besser zu machen als das, was bisher gemacht wurde. „Und da bin ich mir ganz sicher", so Simon abschließend.

    Das Wahlprogramm werde derzeit ausgefeilt und in den nächsten Wochen an die Öffentlichkeit herangetragen. Simon bat um breite Unterstützung, damit das „Wunder von Bischofsheim" geschehen könne.

    Einladung zur Nominierungsversammlung zur Wahl des 1. Bürgermeisters


    Am Sonntag, den 31. Januar 2010, um 19.00 Uhr im Gasthaus Rhönlust nominiert der SPD-Ortsverein Bischofsheim ihren Kandidaten zur Wahl des 1. Bürgermeisters. Hierzu sind alle Genossinnen und Genossen sowie alle Anhänger und Freunde der Partei herzlich eingeladen. Seinen Hut in den Ring wirft Ewald Simon aus Oberweißenbrunn. Der 47-Jährige Immobilienmakler kandidierte bereits für den Kreistag und den Landtag und war von 2002 bis 2008 für die SPD im Bischofsheimer Stadtrat.

    Seine Durchsetzungsfähigkeit bewies er bei der von ihm mitbegründeten Bürgerinitiative „Umgehungsstraße Oberweißenbrunn. Zusammen mit der SPD gelang schließlich die Umsetzung der Baumaßnahme.

    Die SPD-Bundestagsabgeordnete Susanne Kastner und die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Dittmar wollen an diesem Abend mit ihrer Anwesenheit die Kandidatur von Ewald Simon unterstützen.

    Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Bischofsheim

    Martin Eisenmann bleibt Vorsitzender



    Unter der Leitung von Albrecht Finger wurde in einer „basisdemokratischen Wahl“ der Vorstand des SPD-Ortsvereins gewählt. Vorsitzender bleibt Martin Eisenmann. Ewald Simon löst Marco Stein als stv. Vorsitzender ab. Petra Hüttner hütet weiterhin die Kasse und neuer Schriftführer ist Jürgen Weirich. Marco Stein komplettiert die Vorstandsriege als Beisitzer. Als Revisoren stellen sich Willi Link und Werner Holzheimer zur Verfügung. Delegierter für den Unterbezirk ist Martin Eisenmann, sein Stellvertreter ist Albrecht Finger. Jürgen Weirich ist delegiert in die AG 60+.

    In seinem Jahresrückblick rief Martin Eisenmann noch einmal eine ganze Reihe von Veranstaltungen des SPD-Ortsvereins in Erinnerung. Neben diversen Parteitagen galt es drei wichtige Wahlen durchzuführen. So repräsentierte der Vorsitzende den Ortsverein bei den Besuchen hoher Politprominenz (Brigitte Zypries, Wolfgang Tiefensee und Frank Walter Steinmeier). Der SPD-Ortsverein unterstützte vor Ort auch mehrmals die Bürgerinitiative UmWeg in Wegfurt. Die Stadträtin Silke Räder führte für die SPD eine Kräuterwanderung im Rahmen des Ferienprogramms durch.

    Der neu gewählte Kreisvorsitzende Matthias Kihn aus Mellrichstadt zeigte sich erfreut über die vielen Aktionen der Bischofsheimer SPD. Gleichzeitig sicherte er den Parteifreunden die Unterstützung des Kreisverbandes beim Wahlkampf um das Bürgermeisteramt zu.

    Matthias Kihn ist neuer Kreisvorsitzender der SPD



    Matthias Kihn aus Mellrichstadt ist der neue Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes Rhön-Grabfeld. Der 28-Jährige löst Egon Friedel ab, der den Vorsitz 16 Jahre innehatte. Matthias Kihn wurde mit 100-prozentiger Zustimmung der Anwesenden gewählt. Nach eigenem Bekunden absolvierte Kihn nach Abitur und Zivildienst beim Malteser Hilfsdienst ein Studium für das Lehramt an der Hauptschule. Derzeit befindet er sich als Lehramtsanwärter im zweiten Dienstjahr an der Kreuzberg-Volksschule Bischofsheim. Seit zehn Jahren ist Kihn Vorsitzender der Stadtkapelle Mellrichstadt, seit zwei Jahren hat er den Vorsitz des SPD-Ortsvereins Mellrichstadt inne, außerdem war er bereits stellvertretender Vorsitzender im Kreisverband. Aktiv ist Matthias Kihn im Bereich der Jusos, schob deren Neugründung im Landkreis maßgeblich mit an. Seit 2008 ist Kihn Mandatsträger im Stadtrat von Mellrichstadt und im Kreistag Rhön-Grabfeld. „Ich würde gerne den Vorsitz der SPD Rhön-Grabfeld übernehmen", warb er für die eigene Sache.

    Egon Friedel reichte den SPD-Ball an Kihn weiter. Der Fußball sei ein Symbol für die Arbeit in der SPD, in der Kihn als Vorsitzender ein Team und eine starke Mannschaft brauche. Gleichzeitig machte Friedel darauf aufmerksam, dass er es als Trainer nicht allen werde recht machen können.

    Die Wahl der stellvertretenden Vorsitzenden fiel wie folgt aus. Der bisherige Kreisvorsitzende Egon Friedel, wurde mit 40 Stimmen gewählt, 36 Stimmen entfielen auf Willi Göbel. Göbel ist seit drei Jahren Ortsvorsitzender in Bad Königshofen. Martin Eisenmann, der seit vier Jahren Ortsvorsitzender in Bischofsheim ist, wurde mit 25 Stimmen gewählt. Die Kasse führt auch weiterhin Sabine Stührmann. Rene van Eckert ist der neue Schriftführer der Kreis-SPD. Die Posten der Beisitzer gingen an Elke Bassil (Ostheim), Gerhard Demling (Bad Neustadt), Eva Dörflein (Großeibstadt), Klaus Fries (Oberelsbach), Janis Heller (Lebenhan), Karoline Karg (Mellrichstadt), Marlies Landgraf (Fladungen), Jonas Müller (Bad Königshofen), Dr. Fred Oehm (Sulzfeld), Uwe Schmidt (Bad Neustadt), Wolfgang Stahl (Mellrichstadt) und Reinhard Wilimsky (Bad Königshofen). Als Revisoren sind Margot Heller und Rita Seyd tätig, in der Arbeitsgemeinschaft AG 60plus ist Ralf Brumm (Bad Neustadt) aktiv und bei den Jusos Freya Altenhöner (Mellrichstadt).

    Die Partei stehe 2010 an einem Wendepunkt, der über das Fortbestehen der Sozialdemokratie entscheiden könne, begann der neue Vorsitzende seine Schlussworte. Die Frage sei dabei nicht, ob sich die SPD wieder mehr der einen oder der anderen Strömung annähern wolle, auch nicht, ob alles gut oder alles schlecht war, was in den letzten Jahren beschlossen oder zumindest mit beschlossen wurde. Die Frage sei von grundsätzlicher Natur. „Wollen wir es als Sozialdemokraten wieder bewältigen, Menschen aus eben allen diesen Strömungen, mit einem sozialdemokratischen Grundtenor eine politische Heimat geben? Schaffen wir es, in unserer Partei mit ihrem linken Flügel genauso wie mit den eher Liberalen, aber auch ökologisch- und wertorientierten Mitgliedern ein breites Spektrum auszuhalten und somit Partei für alle, also Volkspartei zu bleiben? Oder zerbrechen wir im internen „Kleinkrieg, vergessen dabei die eigentlichen politischen Gegner und versündigen uns an den Grundwerten der Sozialdemokratie: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität?"

    Mit der Kreisversammlung und der Wahl der neuen Vorstandschaft habe die SPD im Landkreis Rhön-Grabfeld ein solides Fundament hierfür gelegt. Die Aufgabe des Zusammenhalts betreffe nicht nur die oberen Gremien der Partei sondern auch die örtlichen Ebenen. Es gehe darum, die „gute alte Tante SPD" zu erneuern, auf die neuen Herausforderungen einzustellen und dabei die Herkunft und die Wurzeln nicht zu vergessen. „Gelingt uns dies, erreichen wir auch hier vor Ort wieder das Potential, das unsere Themen, unsere Antworten und unsere Lösungen in der Gesellschaft hat."

    Marion Eckert, Rhön- und Saalepost 18.01.2010

    SPD soll sich kämpferischer zeigen

    Albrecht Finger will „die eigenen drei Buchstaben mehr unter die Leute bringen“.

    Die SPD-Kreisversammlung fand in diesem Jahr in Oberelsbach statt. Der bisherige Kreisvorsitzende Egon Friedel freute sich, dass auch einige junge Leute zur Versammlung gekommen waren, zeige dies doch, dass politisches Engagement im Landkreis Rhön-Grabfeld wieder wachse. Wichtige Gäste der Versammlung waren die Bundestagsabgeordnete Susanne Kastner und die Landtagsabgeordnete Sabine Dittmar. Die Mitgliederentwicklung im SPD-Kreisverband ist weiterhin rückläufig. Von 237 Mitgliedern in 2006 schrumpft der Kreisverband auf 218 Mitglieder in 2009. Berichtet werden konnte über 22 Neuaufnahmen, die Hälfte davon unter 40 Jahren.

    Der Vorsitzende blickte auf zwei aktive Jahre zurück, in denen eine Vielzahl an Wahlen zu bestreiten waren. Besonders stolz äußerte er sich über den Erfolg des Kreisverbandes, nun auf allen politischen Ebenen Vertreter der Region zu haben. Den Rückblick begann Friedel mit der Kreistagswahl im März 2008. 60 Kandidaten aus allen Teilen Rhön-Grabfelds, zwischen 20 und 68 Jahren, aus ganz verschiedenen Berufsgruppen stellten sich zur Wahl. „Schade, dass wir einen Platz im Kreistag verloren haben", so Friedel. Derzeit gehören zur SPD-Kreistagsfraktion: Egon Friedel, Angelika Keil-Fuchs, Matthias Kihn, Marlies Landgraf, Dr. Fred Oehm, Ulrike Stanek, Sabine Stührmann und Angelika Wilimsky. „Auch wenn es einer weniger ist, wir sind eine gute und schlagkräftige Fraktion", sagte Friedel und bewertete die SPD-Arbeit im Kreistag wie folgt; „Wir sind die Einzigen die etwas leisten, die anderen sitzen nur drin und den Rest macht der Landrat."

    Zur Bundestagswahl kandidierten Susanne Kastner und René van Eckert, wobei Kastner wieder ge-wählt wurde, van Eckert über die Liste jedoch keine Chance hatte. Dennoch habe er den Kreis gut repräsentiert, sagte Friedel. Das Bundestags-Wahlergebnis kommentierte Friedel wie folgt: „Das Ergebnis war enttäuschend, es lang aber nicht an Susanne und der SPD vor Ort." Außerdem vermutete er: „Viele Wähler bereuen heute, damals nicht anders gewählt zu haben." Dank Susanne Kastner seien im Laufe der vergangenen zwei Jahre viele prominente Gäste im Kreisverband zu Gast gewesen. Unter anderem war Franz Maget in Mellrichstadt, Hubertus Heil in Bad Neustadt, der ehemalige Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee in Wegfurt und am Bahnhof in Bad Neustadt, und der ehemalige Bundesumweltminister Sigmar Gabriel in Bad Neustadt. Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier besuchte Ostheim. Zum Weltkindertag holte Susanne Kastner den Sänger Peter Maffay nach Bad Neustadt.

    Außerdem widmete sich der Kreisverband wichtigen Brennpunkten in der Region und nahm viele Probleme direkt vor Ort in Augenschein. Veranstaltungen zum politischen Aschermittwoch wurden organisiert und vierteljährliche Vorstandssitzungen. Diese Vielzahl an Terminen und Veranstaltungen fand stets in enger Zusammenarbeit mit der Kreistagsfraktion statt. Themen und Schwerpunkte im Kreistag waren der Kreishaushalt und die Kreisumlage sowie eine ein- gehende Beschäftigung mit der Verschuldung und den Investitionen. Es werde im Landkreis „auf Kosten der Gemeinden und der künftigen Generationen" gewirtschaftet, monierte Friedel an dieser Stelle. Die Gelder des Konjunkturpaketes II sieht die SPD falsch eingesetzt. „Die energetische Sanierung der Berufsschule Bad Neustadt wäre vorrangig gewesen." Die SPD-Kreistagsfraktion sprach sich auch gegen die Umbenennung der „Rhön-Saale-Klinik" in „Kreisklinik" aus, da seien vermeidbare Kosten produziert worden, so Friedel.

    Zu den Hauptthemen im Kreistag gehörten weiterhin der Wertstoffhof und das Biomassekraftwerk, ebenso wie der Jugendhilfeplan und Soziales. Zum Zustand der Kreisstraßen habe die SPD eine Prioritätenliste verlangt, aber bis heute nicht bekommen. Als ständiges Ärgernis hätten sich die Kulturscheune in Wechterswinkel und das Bruder-Franz-Haus am Kreuzberg erwiesen, über dessen Sinnhaftigkeit sich ja noch streiten ließe. Doch die Mehrkosten in der Summe von 700.000 Büro für beide Maßnahmen sowie die Folgekosten, wie beispielsweise durch den Parkplatzbau in Wechterswinkel, seien nur noch ein „Trauerspiel" und zeugten von „Missmanagement". Friedel hierzu; „Die CSU kann nicht mehr Geld umgehen."

    Im Mai 2008 wurden die Jusos in Rhön-Grabfeld wiederbegründet. Kreisvorsitzender Rene van Eckert berichtete über die Aktivitäten, unter anderem über die Postkartenaktion „Nerv", eine Umfrage unter Jugendlichen, über die „Wahlschlappen-Aktion" im Wahlkampf und die Juso-Aktion „Gesicht zeigen gegen rechts." In der allgemeinen Aussprache wurden eine Reihe lokaler Themen noch einmal aufgegriffen. Albrecht Finger fehlte im Jahresbericht des Vorsitzenden die kritische Selbstreflexion der Wahlschlappen. Nur das Positive sei herausgestellt worden. „Die Buchstaben SPD werden vergessen", monierte Finger weiter. Wenn hohe Besucher vor Ort seien, werde zu wenig herausgestellt, dass es sich um SPD-ler handele. Wir müssen unsere drei Buchstaben mehr unter die Leute bringen, sonst bekommen wir keine gescheite Wahl hin."

    Wie aus dem Wahldesaster herauszukommen sei, dazu gab es einige Vorschläge. Wahlanalyse sei wichtig, eine gesunde Streitkultur entwickeln, intensive Diskussionen bei Veranstaltungen führen, schlug Rita Rösch vor. Heftige Kritik wurde an der Berichterstattung in der örtlichen Presse geübt. So beschwerte sich Rein-hard Wilimsky über ein Ungleichgewicht in der Berichterstattung, es gebe eine offensichtliche Benachteiligung der SPD. Im Anschluss an die Rechenschaftsberichte und die Neuwahl informierte die Bundestagsabgeordnete Susanne Kastner über ihre Arbeit in Berlin als Vorsitzende des Verteidigungsausschusses. Die Landtagsabgeordnete Sabine Dittmar sprach über ihre Arbeit in München als gesundheitspolitische Sprecherin und Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Gesundheit.

    Marion Eckert, Rhön- und Saalepost 18.01.2010

    SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier in der Rhön



    Es kommt wahrlich nicht oft vor, dass ein amtierender Außenminister und Vize-Kanzler die Rhön besucht. Gerade weil wir von der Weißwurst-csu in München oft als Ausland behandelt werden, besuchte SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier am 7. August das aufstrebende Wirtschaftsunternehmen „Bionade“ in Ostheim. Nach diesem Arbeitstreffen auf seiner Sommerreise durch Deutschlands Regionen blieb auch noch Zeit für ein kurzes Fotoshooting mit unserem SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Martin Eisenmann, der unter allen Jackett-gedressten Beteiligten die SPD-Farben würdig vertrat.

    Parteitag der UnterfrankenSPD



    Am Rande des Parteitages der UnterfrankenSPD am 18. Juli in Gemünden kam es zu einem Treffen der Delegierten aus Rhön-Grabfeld mit dem Generalsekretär der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands Hubertus Heil. Von Links: Karoline Karg (OV Mellrichstadt), Martin Eisenmann (OV Bischofsheim), René van Eckert (OV Mellrichstadt), Wolfgang Stahl (OV Mellrichstadt), Rita Rösch (OV Bad Neustadt).

    Bundesverkehrsminister Tiefensee in Bad Neustadt



    Am 15. Juli 2009 besuchte der SPD-Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee auf Einladung unserer Bundestagsabgeordneten Susanne Kastner den Bahnhof in Bad Neustadt. Er informierte sich dort über den neuesten Stand der Dinge in Sachen Bahnhofsumgestaltung.

    Der Bischofsheimer SPD-Chef Martin Eisenmann rührte dabei mit der Bürgerinitiative „UmWeg“ aus Wegfurt die Werbetrommel für eine neue Umgehungsstraße.

    Bürgerinitiative UmWeg



    Der SPD-Ortsverein Bischofsheim mit Martin Eisenmann unterstützt weiterhin die Wegfurter Bürgerinitiative „UmWeg" in ihrer Forderung nach einer Ortsumgehung.

    Auf Einladung ihres Sprechers Andreas Griebel und des stellvertretenden Bürgermeisters Egon Sturm nahmen Martin Eisenmann, Silke Räder, Ewald Simon und Gisela Rahm den Besen in die Hand und kehrten am 11. Juli 2009 für die Umgehungsstraße. Mit diesen witzigen und fantasievollen Ideen sind die Wegfurter auf dem besten Weg ihr Projekt in Berlin umzusetzen.

    Brigitte Zypries auf dem Kreuzberg



    Auf Einladung unserer SPD-Bundestagsabgeordneten Susanne Kastner besuchte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries am 9. Juli 2009 den Kreuzberg. Vornehmlich zur Erholung, zum Mittagessen und zu einem lockeren Gespräch war sie auf den heiligen Berg der Franken gekommen. Martin Eisenmann und Ewald Simon hießen sie im Namen des SPD-Ortsvereins in Bischofsheim willkommen.

    Kerstin Westphal im Europaparlament


    Auch wenn die SPD bei der Europawahl Federn lassen musste, so ist auf der anderen Seite besonders erfreulich, dass unsere Kandidatin aus dem Wahlkreis, Kerstin Westphal, den Sprung nach Brüssel geschafft hat. Die in Schweinfurt lebende neue Abgeordnete im Europäischen Parlament erläutert nachfolgend einige ihrer Schwerpunkte.

    Für Europa - stark und sozial!

    Ich setze mich für „gute Arbeit“ ein. Das bedeutet für mich, dass gute Arbeit auch fair bezahlt wird. Deshalb setze ich mich für Mindestlöhne in Europa und einen gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland ein. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer brauchen ein Recht auf Mitbestimmung. Der Grundsatz: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, muss endlich auch umgesetzt werden! Für Europa muss gelten: gleiche Lohn- und Arbeitsbedingungen für gleiche Arbeit am gleichen Ort!

    Die Finanzkrise hat deutlich gezeigt, Liberalisierungs- und Deregulierungswahn lösen keine Probleme, sondern schaffen welche. Deshalb setze ich mich für den Erhalt unserer Sparkassen ein.

    Mit der Europawahl entscheiden wir auch über die Zukunft unserer Kommunen. Ich setze mich für den Erhalt kommunale Daseinsvorsorge ein. Die Privatisierung unseres Wassers müssen wir verhindern.

    Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Für bessere Bildung will ich auch in Europa kämpfen, für bessere Studienbedingungen, bessere Schulen und bessere Kinderbetreuung.

    Müntefering in Schweinfurt



    Der SPD-Vorsitzende kam, sah und siegte. Franz Müntefering zeigte sich bei seinem Auftritt am 03. Mai in Schweinfurt volksnah und erreichte auch dank der vielen lebensnahen Beispiele in seiner freien Einstundenrede die Herzen der rund 700 Menschen in der Stadthalle. Sie dankten mit Standing Ovations. Am Rand der Kundgebung kam es auch zu einem kurzen Kontakt mit unserem Ortsvereinsvorsitzenden Martin Eisenmann.

    Dienstjubiläum



    Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Susanne Kastner, lud am 02. Mai aus Anlass ihres 20-jährigen Dienstjubiläums zu einem Festempfang auf Schloss Saaleck ein. Seit 1989 ist sie Mitglied des deutschen Bundestages und vertritt den Wahlkreis 249 Bad Kissingen. Der Bischofsheimer SPD-Vorsitzende Martin Eisenmann gratulierte im Namen des Ortsvereins.

    Parteitag des Unterbezirks in Bad Neustadt



    Beim Unterbezirkstag am 28.04.2009 in Bad Neustadt traf der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Martin Eisenmann den Generalsekretär der Bundes-SPD Hubertus Heil. Dieser schwor die Genossen auf den bevorstehenden Europa-Wahlkampf ein. Die Vorstandswahlen brachten folgendes Ergebnis: Kreisrat Matthias Kihn ist nun einer von zwei stellvertretenden Vorsitzenden der SPD Rhön-Haßberge. Beim Parteitag des Unterbezirks im Alten Amtshaus in Bad Neustadt wählten die Delegierten den 27-jährigen Chef des Ortsvereins Mellrichstadt zum Nachfolger von Egon Heller. Im Amt bestätigt wurde Unterbezirkschef Jürgen Hennemann. Für den 45-Jährigen aus Ebern votierten 47 Genossen bei einer Enthaltung. Hennemann ist seit 2003 Vorsitzender der SPD in der Region Rhön-Haßberge. Ebenfalls wiedergewählt wurde die zweite Stellvertreterin, Karen Pohle aus Nüdlingen. Sie erhielt 45 Stimmen. Ortsvereinsvorsitzender Martin Eisenmann wurde als Beisitzer in den Vorstand gewählt.

    Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins



    Landtagsabgeordnete Sabine Dittmar (Mitte) nutzte bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins die Gelegenheit zur Aussprache. Links im Bild René van Eckert und Matthias Kihn (Zweiter von links), rechts SPD-Stadträtin Silke Räder und Vorsitzender Martin Eisenmann (Zweiter von rechts). Foto: Eckert

    Zur Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins Bischofsheim konnte der Vorsitzende Martin Eisenmann die Landtagsabgeordnete Sabine Dittmar, den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Matthias Kihn und den Juso-Kreisvorsitzenden und Bundestagskandidat René van Eckert begrüßen. Von allen Seiten wurde der Bischofsheimer Ortsverein als höchst aktiv und rege bezeichnet. Sabine Dittmar sei sehr gerne in Bischofsheim, hier bewege sich etwas, das habe sie im Wahlkampf zu spüren bekommen. Es sei ordentlich plakatiert worden und ein guter Wahlkampf möglich gewesen. Zur SPD Bürgersprechstunde in Bischofsheim wolle sie gerne einmal dazu kommen. Sabine Dittmar gab dem SPD Ortsverein bekannt, dass die Umweltverträglichkeitsstudie für die Ortsumgehung Wegfurt nun vorliege. Demnach stelle die „Nordvariante“ kein Problem dar, die „Südvariante“ sei abgelehnt worden. Dittmar habe nun schon entsprechende Gespräche im Ministerium geführt, um die Ortsumgehung für Wegfurt in Bayern in den vordringlichen Bedarf zu bekommen. Wenn Bayern Wegfurt als dringlich ansehe, dann werde auch der Bund nachziehen. Wegfurts Ortsumgehung zu realisieren, bezeichnete Sabine Dittmar als ein großes Anliegen, sie sehe auch Möglichkeiten im Rahmen des Konjunkturprogramms das Projekt umzusetzen. In der Aussprache mit der Landtagsabgeordneten wurde das Konjunkturpaket thematisiert. Dittmar machte deutlich, dass Bayern wohl 1,9 Milliarden zur Verfügung stehen werden, von denen zwei Drittel in Bildung investiert werden sollen. Die SPD-Fraktion bemühe sich um die gerechte Verteilung der Mittel, so dass „auch Unterfranken seinen Teil abbekomme und nicht nur Oberbayern.“ Wichtig sei der SPD auch, dass es zusätzliche Projekte seien, die gefördert werden und nicht Projekte, für die eh schon ein Finanzplan vorhanden sei. „Es muss einen wirklichen Investitionsschub geben“, so Dittmar. Diskutiert würde über die Verteilung der Gelder und den Eigenanteil der Kommunen, wobei sich Dittmar dafür aussprach, dass finanzschwache Kommunen nicht leer ausgehen dürfen, nur weil sie Finanzmittel für die Eigenbeteiligung nicht aufbringen können. Nicht nur um Bundes- und Landespolitik ging es in der Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins Bischofsheim. Martin Eisenmann gab einen detaillierten Rückblick auf die Veranstaltungen im Jahr 2008. „Ein bisschen Pech“ habe die SPD bei der Kommunalwahl gehabt. Es konnte mit Silke Räder nur ein Sitz im Stadtrat besetzt werden. „Das hatten wir anders erwartet und sind enttäuscht“, so Eisenmann. Nun gehe der Blick nach vorn und die SDP-Stadträtin soll stärker unterstützt werden, als dies bisher bei SPD Stadträten der Fall war. SPD Mitglieder sollen an den Sitzungen des Stadtrates als Zuschauer teilnehmen, um Silke Räder den Rücken zu stärken. Die „Rote Rhön“ sei im Wahlkampf entstanden und weiterentwickelt worden. Die Verantwortung hierfür liege derzeit bei Albrecht Finger. Die Landtagswahl war auch in Bischofsheim Thema. Es wurde eifrig plakatiert, in Bischofsheim, Oberelsbach und Sandberg, zudem fanden vier Veranstaltungen statt. Martin Eisenmann sprach von zwei Erfolgen: „Die absolute Mehrheit der CSU wurde gebrochen und Sabine Dittmar zog in den Landtag ein.“ Dies zeige, dass man mit viele Arbeit und Fleiß Erfolge erzielen könne. Im vergangenen Jahr fanden fünf Mitgliederversammlung, ein offenes Treffen, zwei Wahlfeiern und monatliche Vorstandschaftssitzungen statt. Zwei Bürgersprechstunden wurden abgehalten, die jedoch auf keine Resonanz stießen. Dennoch sollen die Bürgersprechstunden beibehalten und einmal im Montag an einem Donnerstag angeboten werden. Der SPD-Ortsverein befasste sich mit der Erweiterung des Steinbruches am Bauersberg und habe mit dem Bund Naturschutz Gespräche geführt. Zur geplanten Erweiterung nimmt die SPD eine „kritische Position“ ein. Außerdem fand noch eine Maiwanderung statt und ein Besuch im Landtag in München. Martin Eisenmann berichtete über seine Teilnahme an Sitzungen und Versammlungen im Kreisvorstand, Unterbezirk und Bezirksparteitag. Die großen roten SPD-Buchstaben, die zum 80jährigen Jubiläum des SPD-Ortverbandes Bischofsheim im Jahr 1991 angeschafft wurden, sind generalüberholt worden und stehen derzeit im Büro von Sabine Dittmar in Bad Kissingen. Martin Eisenmann stellte klar, dass diese Buchstaben weiterhin im Eigentum des SPD Ortsvereins bleiben. „Ich bin mit der geleisteten Arbeit der SPD Bischofsheim sehr zufrieden. Es wurde sehr viel geleistet. Ich kann mich nicht erinnern, wann wir zuletzt so aktiv waren.“ Das Jahr 2009 stehe unter dem Motto „Themen, die uns am Herzen liegen.“ Zur Europawahl sollen drei Veranstaltungen stattfinden, eventuell mit der Kandidatin Kerstin Westphal und natürlich Sabine Dittmar. Auch zur Bundestagswahl sind Veranstaltungen vorgesehen, möglicherweise auch in Verbindung mit der Roten Rhön. „Demokratie gestern, heute und morgen – Strukturen der Partei“, nannte Eisenmann als mögliches Thema. Im Jahr 2010 ist in Bischofsheim Bürgermeisterwahl, die SPD möchte einen eigenen Kandidaten ins Rennen schicken. Außerdem möchte Martin Eisenmann ein Parteiprogramm für Bischofsheim aufstellen. „Was soll in Bischofsheim bis 2020 geschehen?“ Schließlich möchte sich Eisenmann der Mitgliederwerbung und der Jugend annehmen. Außerdem soll der SPD-Schaukasten neu bestückt werden.

    Text: Marion Eckert - Rhön- und Saalepost 04.02.2009


    Bürgersprechstunde

    Alle interessierten Bürger sind herzlich eingeladen zur Bürgersprechstunde, am 04.12.2008 um 19:30 Uhr in die Gaststätte "Zur Osterburg" in Frankenheim.


    Großartiger Erfolg für die Rote Rhön

    Der SPD-Ortsverein gratuliert Sabine Dittmar, die im Wahlkreis Bad Kissingen/ Obere Rhön 16800 Stimmen erhielt und mit dem Platz 4 auf der Unterfrankenliste ein Landtagsmandat gewann. Ihr Einzug ins Landesparlament kam für viele überraschend und ist daher als großartiger Erfolg für die Rote Rhön zu bezeichnen. Die neue Abgeordnete aus Maßbach freut sich sehr über ihren Erfolg und ist schon sehr gespannt auf diese neue Aufgabe. Sie hat außerdem schon Pläne, welche Themen sie im Landtag für die Region angehen wird. Ihren Erfolg führt sie darauf zurück, dass sie einen sehr engagierten Wahlkampf geführt habe und sie dankt gleichzeitig allen Genossinnen und Genossen für deren außergewöhnliche Unterstützung.

    Erfreulich ist auch, dass Bernhard Ruß für den Stimmkreis Haßberge/ Rhön-Grabfeld den Einzug in den Bezirkstag geschafft hat. Auch von unserer Seite herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg.



    Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Bischofsheim Martin Eisenmann gratuliert der neuen SPD-Landtagsabgeordneten Sabine Dittmar.


    Bundesverkehrsminister Tiefensee (SPD) in Wegfurt



    Bischofsheim-Wegfurt (mz). Es war ein kurzer Besuch in Wegfurt, aber dennoch hat dieser bei Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) und der Wegfurter Bevölkerung, die sich am Donnerstagnachmittag auf dem Dorfplatz eingefunden hatte, einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Bereits am Ortseingang nämlich hatten die Wegfurter ein Schild mit einem Willkommensgruß aufgestellt und sie registrierten zufrieden, dass dieses Schild dem Minister bei seiner Ankunft aufgefallen war.

    Ganz entspannt und in lockerer Art ging Wolfgang Tiefensee auf die Bürgerinnen und Bürger zu, um Hände zu schütteln und sich kurz mit den Umstehenden zu unterhalten. Eine ganze Weile hörte er den Kindern zu, die ihm ein Transparent entgegen hielten, auf welchem besonders auf die Gefahren für Kinder und Senioren aufmerksam gemacht wurde, und er zeigte sich anschließend gegenüber den Vertretern der Bürgerinitiative "UmWeg" sehr genau informiert über deren Bemühungen für die Ortsumgehung.

    Mit Wolfgang Tiefensee war auch die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Susanne Kastner (SPD) vor Ort, dazu die Landtagskandidaten der SPD für die Wahlkreise Bad Kissingen und Rhön-Haßberge Sabine Dittmar, Ewald Simon und Wolfgang Brühl.

    Sehr treffend fanden alle das Transparent mit der bezeichnenden Aufschrift: "Herr Minister, die Straße trennt unseren Ort, vereinigen Sie uns wieder." Susanne Kastner wies darauf hin, dass alle politisch Verantwortlichen gemeinsam und parteiübergreifend für die Interessen der Wegfurter kämpfen wollen. ...

    Er machte darauf aufmerksam, dass das Zusammenspiel der politischen Kräfte in Land und Bund ausschlaggebend sein wird, ob Wegfurt wieder bald dem dringenden Bedarf des Verkehrswegeplanes zugeordnet werden könne.

    Dies sei bereits im kommenden Jahr möglich, wenn auch die ökologischen Hemmnisse bis dahin ausgeräumt seien und auch das Land Bayern die Dringlichkeit in die vorderste Reihe stelle.

    Klaus Kleinhenz als Sprecher der Initiative zeigte sich über den Ablauf der Veranstaltung überaus erfreut und übergab dem Minister ein kleines Gastgeschenk in Form eines großen Kruges Kreuzbergbier.

    Text: M.Zirkelbach Rhön- und Saalepost 06.09.08


    "Wenn alle zusammenhalten, packen wir es"

    SPD-Politiker sprechen sich für Umgehungsstraße aus ...

    Bischofsheim-Wegfurt (mz). "Großes Kompliment, ihr habt schon sehr viel gemacht und vor allem: Ihr habt es richtig gemacht". Heidi Wright, Mitglied im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages war sehr beeindruckt von den Aktivitäten der Wegfurter Bürgerinitiative "umWeg".

    Beim Rundgang entlang der Bundesstraße 279 Im Ortskern von Wegfurt waren die SPD-Vertreter und Politiker überzeugt: " Ihr braucht die Umgehung". Neben Heidi Wright war auch die Vizepräsidentin des Bundestages Susanne Kastner zur Unterstützung der Wegfurter Forderungen gekommen. Dazu die Kandidaten für den Bayerischen Landtag Sabine Dittmar aus Maßbach und Ewald Simon aus Oberweißenbrunn sowie Harald Schneider aus Karlstadt, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei.

    Die anschließende Versammlung mit zahlreichen Teilnehmern in der Geisfürsthalle wurde von allen Beteiligten als äußerst angenehm und freundschaftlich empfunden. Parteipolitik blieb an diesem Abend vor der Tür, obwohl derzeit der Landtagswahlkampf in Bayern in vollem Gange ist. Nur die Umgehungsstraße und die baldige Umsetzung spielte die zentrale Rolle Dies sei eben kein Thema, um sich parteipolitisch zu reiben, da waren sich alle einig.

    Andreas Griebel, Sprecher der Initiative, stellte in übersichtlicher Weise die einzelnen Schritte vor. Für die Wegfurter gäbe es nur ein gemeinsames und vordringliches Ziel und das seien die baldige Umstufung der Maßnahme in den dringenden Bedarf und der Wunsch nach Planungsrecht. Seit Jahren werde nun gesprochen, jetzt endlich sei die Zeit zum Handeln. Der Verkehr habe mit der Eröffnung der Autobahn enorm zugenommen und durch die ziemlich gerade verlaufenden Ortseinfahrten seien die Fahrzeuge auch schneller unterwegs. Dies belegen Zahlen zur Verkehrsüberwachung beziehungsweise eigene Zählungen in Spitzenzeiten, nämlich an den Wochenenden. Die Gefahren gerade für ältere Mitbürger und für Kinder seien in den letzten Jahren immens angestiegen. Anhand eines Kurzfilmes wurde deutlich, wie stark auch die Geräuschkulisse direkt am Straßenrand empfunden wird.

    2. Bürgermeister Egon Sturm, der die Versammlung moderierte, stellte schließlich fest: " Noch haben wir nichts erreicht", deshalb müsse die Unterstützung sowohl auf der politischen als auch auf der Verwaltungsebene gesucht werden.

    Das sahen die SPD-Politiker ebenfalls so. Auf ihre Unterstützung, ob aus der Bundes- oder Landespolitik, können die Wegfurter auf jeden Fall zählen. "Man muss kämpfen", forderte Susanne Kastner die Bevölkerung zur Geschlossenheit auf. Heidi Wright sieht einen besonderen Vorteil darin, dass Landes- und Bundesbehörden an einem Strang ziehen. "Da werde ich mich voll einbringen", versprach die Verkehrsexpertin. Bei den geldwerten Aspekten, der Kosten-Nutzenanalyse, bringe Wegfurt einen sehr großen Vorsprung mit, sie sah das Problem derzeit noch in der ökologischen Bewertung. Bis ZUM Ende dieses Jahres werde aber das in Auftrag gegebene Gutachten vorliegen und bereits im kommenden Jahr gehe der Verkehrsausschuss daran, die Fortschreibung des Verkehrswegeplanes auf den Weg zu bringen. "Und da muss Wegfurt wieder dem dringenden Bedarf zugeordnet werden".

    Sie nannte Zahlen. Die 1,5 Kilometer lange Strecke mit geschätzten Kosten von 2,5 Millionen Euro dürfe nicht am Geld scheitern. Allerdings wurden derzeit 58 Prozent der Gelder im Straßenbau für die Bestandserhaltung ausgegeben. Bei Neubauten stünden allerdings die Ortsumgehungen im Vordergrund, weil hierbei der Verkehrsfluss verbessert würde und die Lebensqualität der Bewohner in den Ortszentren könnte gleichzeitig aufgestockt werden.

    Sabine Dittmar, selbst praktizierende Ärztin, nannte vor allem die enorme Lärmbelästigung einen nicht zu unterschätzenden Stressfaktor: "Die psychische und physische Belastung darf nicht unterschätzt werden". ...

    Ewald Simon kandidiert im Wahlkreis Bad Kissingen auf der Liste der SPD und bringt reiche Erfahrung bezüglich Bürgerinitiativen mit. Die Ortsumgehung Oberweißenbrunn trägt vor allem seine Handschrift. Standfestigkeit sei den Wegfurtern zu wünschen, für den nun eingeschlagenen Weg werde Geduld und viel Kraft erforderlich sein. Aber er machte gleichzeitig Mut: "Wenn es ganz schwierig wird, seid ihr ganz dicht am Ziel". ...

    Text/Foto: M.Zirkelbach Rhön- und Saalepost 28.08.2008


    Franz Maget spricht in Mellrichstadt

    Der Spitzenkandidat der bayerischen SPD und Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag, Franz Maget, besucht am 30. August Mellrichstadt. Auf Einladung des SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Matthias Kihn kommt der Ministerpräsidentenkandidat zum "Roten Weinfest" und spricht in der Markthalle unter anderem über Bildungsgerechtigkeit, Atomausstieg, die bayerische Verfassung und deren Artikel zum Mindestlohn.

    Bei der Nominierung der unterfränkischen SPD-Kandidaten für die Landtagswahl im April 2008 ist der Kontakt zu Franz Maget zustande gekommen und der Wunsch nach einem Maget-Besuch in Mellrichstadt entstanden. Der SPD-Spitzenpolitiker wird nun am 30. August um 19 Uhr in der Markthalle erwartet. Das "Rote Weinfest" beginnt bereits um 18 Uhr, wo bei einem guten Schoppen in gemütlicher Runde über Politik und alles andere geplaudert werden kann. Angekündigt haben sich bereits auch die SPD-Landtagskandidaten Sabine Dittmar (Maßbach) und Wolfgang Brühl (Eltmann), die in den Wahlkreisen "Bad Kissingen, Hohe Rhön" und "Haßberge, Rhön-Grabfeld" für einen Platz im Landtag kämpfen. In den gleichen Wahlkreisen bewerben sich Alexander Höfling (Bad Bocklet) und Bernhard Ruß (Sand am Main) für den Bezirkstag von Unterfranken. Der SPD-Ortsverein Mellrichstadt lädt, motiviert durch den Erfolg des SPD-Sommerfestes im Juli, wieder die gesamte Bevölkerung von Mellrichstadt und darüber hinaus zum "Roten Weinabend" in die Markthalle ein. Für das leibliche Wohl und die musikalische Umrahmung der Veranstaltung ist natürlich gesorgt.


    Im Dunkeln ist gut Wahlkämpfen

    Als Journalist erlebt man nicht nur Routine, sondern auch Ausgefallenes. Mal darf man im Ultraleicht-Flugzeug um sein Leben bangen, mal sich beim Gänse-Schlachten grausen oder dann wieder mit dem Bundespräsidenten in den Rhöner Bergen lustwandeln. Im Laufe der Jahre könnte man meinen, viel Neues kann da nicht mehr kommen. Doch das erweist sich schnell als Trugschluss. Es gibt immer wieder recht verrückte Termine. Nicht zuletzt ist's der Wahlkampf, der das möglich macht. Da steht ein Treffen mit einer Landtagskandidatin im Kalender. An sich nichts Besonders. Die Bayern-SPD-ler glänzten in der Vergangenheit nicht gerade mit ihren Prozentzahlen, aber die Rhöner Genossen beweisen derzeit zumindest, dass sie recht originelle Ideen haben. Nicht dass sie Kandidatin nicht herzeigen könnten, aber zu sehen war sie bei dem Treffen zunächst nicht. Sie und ihre Mitstreiter waren zwar zu hören, man konnte sich auch berühren und wer eine besonders feine Nase hatte, hätte die Einzelnen bei der herrschenden Hitze vermutlich auch am Geruch unterscheiden können - zu sehen war allerdings niemand. So wäre auch der Versuch, den Block zu zücken und die Diskussion darauf festzuhalten, sinnlos gewesen. Denn auch der Block wäre nicht zu sehen gewesen. Da musste man schon sein Gedächtnis bemühen. Die Lösung des Geheimnisses: Das Treffen fand ganz locker und entspannt bei einem Sauerkirschsaft in völliger Finsternis statt. Treffpunkt war die "Dunkelbar", ein Ort, an dem - wie der Name schon sagt - nicht einmal ein Lichtschimmer zu sehen ist. Zu finden ist diese Bar übrigens im Haus der Kleinen Wunder in Bischofsheim.

    Text: Thomas Pfeuffer, Main Post 09.08.2008


    Verwundert über nicht vorhandene Förderung

    Landtagskandidatin Sabine Dittmar auf Tour

    BISCHOFSHEIM (top) Richtiggehend begeistert zeigte sich die SPD-Landtagskandidatin Sabine Dittmar nach einer Besichtigung des Hauses der Kleinen Wunder von dieser Einrichtung. Die Erststimmen-Kandidatin war im Rahmen ihres Wahlkampfes nach Bischofsheim gekommen, um sich hier mit den örtlichen Vertretern der SPD und Listenkandidat Ewald Simon über das Mitmachmuseum zu informieren, an dem auch Kommunen außerhalb der Rhön ein Interesse haben, wie Betreiber Matthias Wild bestätigte.

    Dittmar machte nach einem ausführlichen Rundgang durch das Haus deutlich, dass sie einen Weggang doch sehr bedauern würde und zeigte sich verwundert, dass diese einmalige Einrichtung in der Region keine Förderung erhält.

    Matthias Wild informierte über sein Konzept und die Besucherzahlen. Demnach verzeichnete das Haus im ersten Jahr seines Bestehens schon knapp 12000 Gäste, etwa 15000 würden benötigt, um allmählich in den Bereich der schwarzen Zahlen zu kommen, wie Wild ausführte, der hier einen Mitarbeiter fest und sieben weitere in Teilzeit beschäftigt.

    Wild kritisierte in diesem Rahmen die seiner Ansicht nach unzureichende Tourismusförderung in Bischofsheim und der Rhön, da auch sein Haus direkt von einer erfolgreichen Tourismus-Werbung abhängig sei. Schließlich habe er den Standort Bischofsheim gewählt, um eines der wenigen Schlecht-Wetter-Angebote in der Region für Familien mit Kindern zu präsentieren.

    Wild verwies auf eigene erfolgreiche Anstrengungen, die er im Rhein-Main-Gebiet als direktem Einzugsgebiet der Rhön unternommen habe.

    Auch über den "Dino-Park", der demnächst im Haus der Kleinen Wunder in Bischofsheim eröffnet wird, ließ sich SPD-Landtagskandidatin Sabine Dittmar vom Betreiber des Mitmachmuseums, Matthias Wild, informieren.

    Foto/Text: Thomas Pfeuffer, Main Post 09.08.2008


    Was macht eigentlich so ein Bezirk?

    SPD klärt vor den Wahlen über die wichtigsten Aufgaben des Bezirks Unterfranken auf

    Der SPD-Ortsverein Bischofsheim lud zu einer Informationsveranstaltung über die Aufgaben und Schwerpunkte des Bezirkstags ein. Dem Vorsitzenden Martin Eisenmann lag diese Information sehr am Herzen, da seiner Ansicht nach viele Menschen gar nicht bewusst wahrnehmen, welch wichtige Aufgaben der Bezirk Unterfranken übernimmt. Angesichts der bevorstehenden Wahlen sei es Aufgabe eines Ortsvereins auch politische Bildung zu ermöglichen.

    Als Gäste konnte Eisenmann Bezirksrätin und Fraktionsvorsitzende Christine Müller begrüßen. Ebenfalls gekommen waren Sabine Dittmar, SPD-Erststimmenkandidatin für den Landtag, Alexander Höfling, SPD-Erststimmenkandidat für den Bezirkstag, und Ewald Simon, SPD-Listenkandidat für den Landtag. Die Kandidaten stellten sich mit ihren Zielen und ihren Vorstellungen der Runde kurz vor und dann stieg Christine Müller auch schon in einen informativen Vortrag zum Bezirk ein.

    Der Bezirk Unterfranken ist als einer von insgesamt sieben Bezirken in Bayern eine Gebietskörperschaft der so genannten dritten kommunalen Ebene in Bayern mit Sitz in Würzburg. Für sein Gebiet nimmt der Bezirk Unterfranken im Rahmen seiner gesetzlichen Zuständigkeiten Aufgaben wahr, die das Leistungsvermögen von Gemeinden, Landkreisen und kreisfreien Städten übersteigen.

    So betreibt und unterhält der Bezirk Unterfranken beispielsweise stationäre und teilstationäre Einrichtungen für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychosomatische Medizin, die Bezirkskrankenhäuser in Lohr und Werneck, eine Intensivstation für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Würzburg, die Orthopädischen Kliniken in Würzburg (König-Ludwig-Haus) und Werneck, eine Fachklinik für Pneumologie, Thoraxchirurgie, Rehabilitation, Schlaf- und Beatmungsmedizin in Münnerstadt (Thoraxzentrum Bezirk Unterfranken), ein Pflegeheim für chronisch mehrfach geschädigte alkoholkranke Menschen in Münnerstadt (Haus Windsburg), ein Wohn- bzw. Wohnpflegehelm für Körperbehinderte in Würzburg (Jakob-Riedinger-Haus), ein Alten- und Pflegeheim in Bad Brückenau (Pflegeheim Römershag), ein Zentrum für Hör- und Sprachbehinderte in Würzburg (Dr.-Karl-Kroiß-Schule) und einen Teichwirtschaftlichen Beispielsbetrieb in Maidbronn.

    Ferner beteiligt sich der Bezirk Unterfranken an verschiedenen Schulen, wie zum Beispiel der Berufsfachschule für Musik in Bad Königshofen, der Musikakademie Hammelburg, der Meisterschule für das Schreinerhandwerk in Ebern, sowie am Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte in Nürnberg und am Gehörloseninstitut Bayern in Nürnberg.

    Zudem finanziert beziehungsweise fördert der Bezirk Unterfranken über die Unterfränkische Kulturstiftung im Rahmen der Kulturarbeit und Heimatpflege beispielsweise die Museen Schloss Aschach, das Fränkische Freilandmuseum Fladungen sowie volksbildnerische, wissenschaftliche und kulturelle Maßnahmen.

    Ferner ist der Bezirk Unterfranken zuständig für den Erhalt und Ausbau der Gewässer II. Ordnung. Schwerpunkte liegen in ökologischen Gewässerausbauten, Hochwasserschutzmaßnahmen und Fluss-Renaturierungen. Nicht zuletzt leistet der Bezirk Unterfranken als überörtlicher Träger der Sozialhilfe, Jugendhilfe und Kriegsopferfürsorge einen großen Beitrag zur Versorgung der bedürftigen Unterfranken.

    Die Erfüllung der Aufgaben ist natürlich mit Kosten verbunden. Diese finanziert der Bezirk insbesondere aus den jährlichen Umlagezahlungen der unterfränkischen Landkreise und kreisfreien Städte (Bezirksumlage) und den finanziellen Zuweisungen aus dem staatlichen Finanzausgleich, soweit keine sonstigen Einnahmen gegeben sind. Der Bezirk erhebt zur Finanzierung seiner Aufgaben weder eigene Steuern noch nimmt er an einem Steuerverbund teil.

    Nach außen wird der Bezirk Unterfranken durch den Bezirkstagspräsidenten vertreten; oberstes politisches Organ ist der Bezirkstag, der zusammen mit dem Bayerischen Landtag für die Dauer von fünf Jahren gewählt wird. Das Haushaltsvolumen des Bezirks beträgt 468,4 Millionen Euro, die Kulturstiftung verfügt über 9,9 Millionen Euro. Allein der Sozialhaushalt verschlingt 264,3 Millionen Euro.


    Was macht eigentlich so ein Bezirk? Die Informationsveranstaltung des SPD Ortsvereins Bischofsheim befasste sich mit den Aufgaben des Bezirks Unterfranken. Das Bild zeigt (von links): Ortsvorsitzender Martin Eisenmann, Landtagskandidat Ewald Simon, Direktkandidatin für den Landtag Sabine Dittmar, Direktkandidat für den Bezirkstag Alexander Höfling und Bezirksrätin Christine Müller. FOTO ECKERT

    Text/Foto: Marion Eckert Rhön- und Saalepost 06.08.2008


    Umgehungsstraße für Wegfurt



    Der SPD-Ortsverein Bischofsheim mit Martin Eisenmann unterstützt die Wegfurter Bürgerinitiative "UmWeg" bei ihrer Plakataktion am 02.08.2008. Der bayerische Ministerpräsident Beckstein sollte auf dem Weg vom Missio-Camp zu einer Wahlveranstaltung in Bad Neustadt auf den Wunsch der Wegfurter nach einer Umgehungsstraße aufmerksam gemacht werden.


    Besuch aus Manduel



    Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende von Bischofsheim Martin Eisenmann als Mitglied des KEK beim Provenzalischen Wochenende der französischen Partnerstadt Manduel.


    Rote Rhön in Thüringen



    Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende von Bischofsheim Martin Eisenmann (ganz rechts) und der SPD-Listenkandidat für die Landtagswahlen im Herbst Ewald Simon (ganz links) treffen sich auf der Hohen Geba mit der Thüringer Landtagsfraktion.


    Afrika-Festival in Würzburg



    Bundes-Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und der neue SPD-Oberbürgermeister von Würzburg Georg Rosenthal beim Afrika-Festival in Würzburg.


    Großartiger Erfolg der Wanderung am 1. Mai




    Ortsbegehung in Haselbach am 29.02.2008

    Der SPD-Ortsverein Bischofsheim hat in Haselbach das Hallenbad sowie die von Frau Lindeken ehrenamtlich geführte Stadtbücherei besichtigt. Ein Gespräch mit Frau Lindeken ergab, dass die Örtlichkeit im Obergeschoss des Hallenbades zu klein sei, um dort noch eine Internetanbindung zu installieren. Die Räumlichkeiten im Rathaus, wo die Bibliothek vorher war, hat mehr Platz geboten. Bei der Besichtigung des mit Natursteinquadern gefassten Haselbaches stellten wir fest, wie viele Wildpflanzen sich bereits zwischen den Quadern und selbst im Flussbett angesiedelt haben, was für die Qualität des Wassers spricht. Bei einer abschließenden gemütlichen Runde wurde deutlich, dass die Chemie zwischen den Kandidaten der SPD stimmt.


    Ortsbegehung in Wegfurt am 28.02.2008

    Bei seiner Ortsbegehung in Wegfurt hat der SPD-Ortsverein Bischofsheim die Möglichkeiten einer Umgehung für die Bundesstraße diskutiert, die zurzeit noch mitten durch Wegfurt verläuft. Diese Bundesstraße ist besonders für Senioren und Schulkinder zu Verkehrsstoßzeiten nur mit hohem Risiko zu überqueren, da vor allem Lastkraftwagen mit erhöhter Geschwindigkeit den Ort durchqueren und die Straße aus Richtung Bischofsheim sehr unüberschaubar ist.

    Da eine Umgehungsstraße nach den Erfahrungen in Oberweißenbrunn mit den leeren Versprechungen der CSU noch zig Jahre auf sich warten lässt, fordern wir als dringlichste Sofortmaßnahme eine Ampellösung.

    Die geplante Trasse der Umgehungsstraße ist außerdem nicht unproblematisch. Sie passiert einerseits ein Grundwasserschutzgebiet und würde auch ein Feuchtbiotop vernichten. Zudem würde durch die Straße die beliebte Mariengrotte und der Waldspielplatz des Wegfurter Kindergartens Peter und Paul wegen des Autolärms seine Beliebtheit und Attraktion verlieren. Hier gibt es also noch großen Diskussionsbedarf.


    In Bischofsheim müssen die Augen und Ohren aufgehen!

    Geschrieben von Uwe Frisch

    Die Basalt AG baut in Bischofsheim unterhalb des Roth-Sees Basalt ab und will ihren Vertrag um 30 Jahre verlängern. Bisher hat die Stadt Bischofsheim nur geringe Einnahmen daraus bezogen. Die SPD Bischofsheim will sich in ihrer Oppositionsarbeit dafür einsetzen, dass mehr Geld von Seiten der Basalt AG in die Stadtkasse fließt.

    Die stärkste Fraktion im Stadtrat will die Heurich-Brauerei zu einer Stadthalle umbauen. Wir geben zu bedenken, dass die Anlieger durch den aufkommenden Autoverkehr und den Wegfall der Sperrzeit einer starken Belästigung ausgesetzt sein werden. Der Umbau ist mit vier Millionen Euro veranschlagt, weil das betreffende Gebäude sehr marode ist. Außerdem werden die jährlichen Betriebskosten dieser Stadthalle ca. 70 000 Euro betragen. So weisen wir darauf hin, dass die Festhalle in Frankenheim weitaus günstiger saniert werden kann und durch ihre exponierte Lage und den Parkplatz gleich nebenan viel geeigneter ist!

    Im Stadtrat wollen wir uns grundsätzlich für eine bürgernahe Politik einsetzen. Das bedeutet dass wir unsere Augen und Ohren besonders für die Bedürfnisse der einheimischen Bürgerinnen und Bürger aufmachen. Wir regen eine "Task-Force" an, die die Belange der Jugendlichen respektiert, die Aussiedler nach ihren Wünschen und Vorstellungen befragt, auf die Sorgen und Nöte der Senioren eingeht und die ortsansässigen Unternehmer und ihr weiteres Bestehen unterstützt!

    Es ist weitaus kostengünstiger, unsere Jugendlichen präventiv zu fördern und ihnen Perspektiven zu bieten im Rahmen eines Jugendheimes, das von einem Sozialarbeiter betreut wird, als entgleiste Jugendliche wieder auf die gerade Bahn zu bringen. In diesem Rahmen ist es auch sehr sinnvoll ihnen "Werkstätten" einzurichten, wo sie ihre Freizeit interessant und nützlich gestalten können. Es ist zu überlegen, ob der Umbau der Heurich-Brauerei in ein Jugendheim nicht effektiver und sinnvoller ist als die geplante Stadthalle! Dem Jugendheim kann auch ein "Bauhaus" angeschlossen sein, wo wir jungen Künstlern Raum geben für kreative Arbeit, was unsere Stadt auch für Gäste interessanter macht.

    Den Aussiedlern wollen wir die Möglichkeit eröffnen, Gärten zu bestellen und Vieh zu halten, wie es viele von ihnen in ihrer alten Heimat getan haben. Auch sie werden davon begeistert sein, die Werkstätten benutzen zu dürfen anstatt arbeitslos zu Hause zu sitzen.

    Den Senioren soll eventuell in der Hammermühle ein Seniorenheim errichtet werden. Wir geben zu bedenken, dass diese Örtlichkeit erstens zu klein für den Bedarf ist, zweitens direkt an der Strasse gelegen ist! Wenn wir an unsere Senioren denken, dann ziehen wir auch einen Treffpunkt für Senioren in Betracht und eine Krankenstation, wo unsere Ärzte vor Ort die akuten Fälle behandeln können. Des weiteren wollen wir einen Service einrichten für unsere Senioren, etwa einen Einkaufsdienst, einen Shuttle Service. Wir würdigen an dieser Stelle das wundervolle Engagement von Frau Streck, die über Jahrzehnte den Senioren ermöglicht hat in Meiningen das Theater zu besuchen.

    Wir wollen uns auch für eine Eingliederungsmaßnahme in Bischofsheim einsetzen, um unsere erwerbslosen Bürger sinnvoll zu beschäftigen. Dabei handelt sich nicht um das Absitzen in einer Art Schule, sondern um praktische Arbeit. Hier ist auch ein Anreiz für unsere Unternehmer gegeben bei den Maßnahmen mitzuwirken, wie der Errichtung des Jugendheimes und der Werkstätten, dem Aufbau eines betreuten Seniorenheimes, der Errichtung von Gartenanlagen und Viehställen, und auch bei der Umsetzung unserer Vorstellungen zur alternativen Energieversorgung!

    Die Energiekosten stiegen sehr hoch in den letzten Jahren, ebenso die Lebensmittelkosten. Dabei ist unsere Region reich an natürlichen, bisher nur spärlich genutzten Ressourcen. Bei der alternativen Energieversorgung setzen wir uns ein für eine Kombination aus Solaranlagen, Windkraft, der Verarbeitung von Biomasse und einem Wasserpumpwerk. Hierfür eignet sich zum Beispiel das Kratergelände der Basalt AG am Bauersberg. Zwei Seen können geschaffen werden, wo bei einer Überproduktion aus den drei anderen Energieversorgungsstationen Wasser in den oberen See gepumpt wird und bei Bedarf, etwa bei Windstille und wenig Solarenergie, eine Turbine Strom erzeugt. Die Kombination verschiedener Energieträger ist wissenschaftlich mehrfach als äußerst wirksam und sinnvoll getestet worden.

    All diese Maßnahmen schaffen Arbeitsplätze und stärken den sozialen Zusammenhalt in der Bevölkerung. Um Bischofsheim in der Globalisierung stark zu machen, müssen wir uns ein Herz fassen!
    Wenn alle zusammenarbeiten, wird unsere Stadt attraktiv!


    70. Geburtstag von Willi Link

    Anfang Februar feierte unser langjähriges Ortsvereinsmitglied Willi Link seinen 70. Geburtstag.

    Willi Link hat sich von 1985 bis 1996 als SPD-Stadtrat mit Sachverstand und kompromissorientiert um die Belange der Ortsbevölkerung gekümmert.

    Er ist ein Vorzeigeparteimitglied und ein aufrechter Demokrat, der sich stets engagiert und streitbar in den Ortsverein Bischofsheim eingebracht hat. Außerdem war er einige Jahre für die Finanzen zuständig und legte erst vor vier Wochen sein Amt in jüngere Hände.

    Die Glückwünsche und den Dank des Ortsvereins überbrachten der 1. Vorsitzende Martin Eisenmann (rechts) und der stv. Vorsitzende Marco Stein (links).


    Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen am Sonntag, 20. Januar 2008.

    Aus der Main Post vom 23.01.2008 (eh)

    Mit einem originellen Verfahren wurde die Wahl eines neuen Vorstands beim SPD-Ortsverband Bischofsheim trotz einer relativ kleinen Mitgliederzahl zu einer spannenden Angelegenheit. Denn nicht wie üblich stimmten die Mitglieder über einen Vorschlag ab, sondern auf dem Wahlzettel konnte jeder Name der Versammelten aufgeführt werden. Überraschungen waren mit diesem Modus jederzeit möglich, bei der Vergabe der beiden Posten der Vorsitzenden gab es jedoch keine Veränderungen. An der Spitze steht weiterhin Martin Eisenmann, sein Stellvertreter ist nach wie vor Marco Stein. Nur die Vergabe der weiteren Ämter wurden zu einer längeren Prozedur, weil eine ganze Reihe von Wahlgängen notwendig war.

    Schließlich löste Petra Hüttner den nicht mehr kandidierenden Kassier Wilhelm Link ab und als Schriftführerin fungiert künftig Gisela Rahm.

    Vor der Wahl gab Eisenmann noch einen Bericht über die Aktivitäten des Ortsverbandes ab, den er nach dem Durchschreiten der Talsohle wieder im Aufschwung sieht. Als Indiz nannte er die steigende Mitgliederzahl von 19 Personen und die Aufstellung einer Stadtratsliste mit elf Bewerbern. Eisenmann hofft, dass nach der nächsten Wahl drei Vertreter der SPD im Stadtrat sitzen, in dem derzeit nur ein Genösse einen Sessel besetzt. Ferner erinnerte Eisenmann an die Besuche von zahlreichen, auch überörtlichen Veranstaltungen wie etwa den Landesparteitag in Würzburg und die Gründung der "Roten Rhön", einer Verbindung von SPD-Verbänden über die drei Ländergrenzen hinweg.

    Heuer stehe die Kommunalwahl am 2. März natürlich im Mittelpunkt. Als Vorsitzender und Kandidat für den Stadtrat habe er ein Wahlprogramm aufgestellt, das er den Mitgliedern vorstellte, die ihre Zustimmung signalisierten. Anhand von Zeitungsberichten wies er auf zahlreiche Aktivitäten außerhalb Bischofsheims hin, die er hier allerdings vermisse. So sah er zum Beispiel kaum Impulse zu Weiterentwicklungen in den Bereichen Wirtschaft oder Fremdenverkehr. Zum Beispiel müsste stärker versucht werden, die Besucher des Kreuzbergs nach Bischofsheim zu lenken. Dazu könnte auch das Thema Wellness dienen, das in Bischofsheim bisher vollkommen brach liege.